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Jean-Philippe Toussaint, Der USB-Stick

16. 10. 2020, Fr., 19:30 Uhr
Jean-Philippe Toussaint.
Der USB-Stick. (Frankfurter Verlagsanstalt)
Autorenlesung in der Reihe Literatur der Nachbarn

Der Plot über internationale Cyberkriminalität erzeugt große Spannung, und doch lesen wir einen Roman von Jean-Philippe Toussaint. Sein unverwechselbarer ernster wie ironisch-humorvoller Ton bannt den Leser und öffnet zugleich romaneskere Bahnen, die in die Vergangenheit, zur Familie, zu den Kindern des Protagonisten führen, der allem und jedem misstraut und sich doch ins Zentrum der Gefahr wagt.

»Es gibt erstaunlich wenige Romane, die für die technologischen und damit verbundenen psychosozialen Umbrüche der Gegenwart eine Form finden. Der USB-Stick ist einer.« Niklas Maak, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Jean-Philippe Toussaint, geboren 1957, ist Schriftsteller, Drehbuchautor, Regisseur und Fotograf. Er lebt in Brüssel und auf Korsika.

Moderation: Heinz Norbert Jocks (Journalist, Essayist und Publizist)
Übersetzung: Prof. Ursula Hennigfeld (Heinrich-Heine-Universität)

Ort: Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf, Bolkerstr. 53, 40213 Düsseldorf.
Eintritt: EUR 10,–/8,– (erm.)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut Français Düsseldorf in Zusammenarbeit mit der Vertretung von Ostbelgien, der Föderation Wallonie-Brüssel und der Wallonie in Berlin – en collaboration avec la Délégation de la Communauté germanophone, de la Fédération Wallonie-Bruxelles et de la Wallonie à Berlin.

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