{"id":56,"date":"2010-01-12T15:24:56","date_gmt":"2010-01-12T14:24:56","guid":{"rendered":"http:\/\/heinehaus.de\/wp\/?page_id=56"},"modified":"2010-01-12T15:24:56","modified_gmt":"2010-01-12T14:24:56","slug":"archiv-2007","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.heinehaus.de\/index.php\/archive\/archiv-2007\/","title":{"rendered":"Archiv 2007"},"content":{"rendered":"<p><strong>15.11. 2007, 19:30 Uhr<br \/>\n<\/strong><strong>Julia Franck<br \/>\nDie Mittagsfrau. Roman. S. Fischer Verlag<\/strong><br \/>\n<em>In der Reihe Neue deutsche Literatur<\/em><br \/>\n1945. Stettin. Der Krieg ist gerade zu Ende. Helena hat mit ihrem Sohn Peter endlich Platz gefunden in einem Zug in den Westen. Da geschieht das Unfassbare. Mit gro\u00dfartigem Sp\u00fcrsinn verfolgt Julia Franck die Beweggr\u00fcnde einer dramatischen Lebensgeschichte in einer ungew\u00f6hnlichen Zeit.<br \/>\nDie soeben mit dem Deutschen Buchpreis 2007 ausgezeichnete Villa Massimo &#8211; Stipendiatin erz\u00e4hlt einen beeindruckenden Familienroman, ein eindringliches Zeitepos und die Geschichte einer faszinierenden Frau.<br \/>\n<em>&#8222;Das Buch \u00fcberzeugt durch sprachliche Eindringlichkeit, erz\u00e4hlerische Kraft und psychologische Intensit\u00e4t.&#8220; So die Begr\u00fcndung der Jury.<br \/>\nModeration: Rudolf M\u00fcller (Juror Deutscher Buchpreis)<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em>Heine (au\u00dfer) Haus pr\u00e4sentiert:<\/em><br \/>\n<strong>08.11. 2007, 19:30 Uhr<br \/>\nMartin Walser<br \/>\nLeben und Schreiben. Tageb\u00fccher II 1963-1972. Rowohlt<br \/>\n<\/strong>Der gro\u00dfe Martin Walser kommt nach D\u00fcsseldorf. Im Gep\u00e4ck hat er den zweiten Band seiner Tageb\u00fccher, die nahtlos an den ersten Band anschlie\u00dfen. Reisen Sie mit diesem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Chronisten, Wortsch\u00f6pfer und Formulierungsk\u00fcnstler durch seine Beobachtungen unserer Zeit.&#8220;Martin Walsers Tageb\u00fccher sind eine Fundgrube brillanter Et\u00fcden, Miniaturen, Aphorismen und kryptischer Andeutungen&#8220; (Martin Halter, FAZ)<br \/>\n<em>Moderation: Lothar Schr\u00f6der (Literaturredakteur Kulturressort Rheinische Post)<br \/>\nOrt: Schauspielhaus D\u00fcsseldorf, Gro\u00dfes Haus<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><strong>05.11. 2007, 19:30 Uhr<br \/>\nMichael Frayn<br \/>\nGegen Ende des Morgens. Roman. Doerlemann Verlag<\/strong><br \/>\n<em>In der Reihe Literatur der Nachbarn<\/em><br \/>\nFleet Street, \u201aSwinging London\u2019 und Ende der sechziger Jahre. W\u00e4hrend drau\u00dfen ein dunkler Morgen heraufd\u00e4mmert, erhellt sich f\u00fcr den Ressortleiter John Dyson pl\u00f6tzlich die Chance, seinen lebenslangen Traum vom gro\u00dfen Fernsehruhm zu verwirklichen. Sein Mitarbeiter Bob hingegen k\u00e4mpft gegen die nicht weniger dramatisch heraufd\u00e4mmernden Gefahren der Damenwelt. Eine brillante Kom\u00f6die, temporeich und mit einer geh\u00f6rigen Portion britischen Humors erz\u00e4hlt.<br \/>\nDer Londoner Dramatiker, Romancier, Drehbuchautor und \u00dcbersetzer Michael Frayn hat mit seinem \u201aFleet-Street-Roman\u2019 ein legend\u00e4res Buch geschaffen, das schon jetzt als Klassiker des Londoner Zeitungsmilieus gefeiert wird.<br \/>\n<em>&#8222;Einer der kl\u00fcgsten britischen Schriftsteller&#8220; (Frank Schirrmacher, FAZ)<br \/>\nModeration: David Eisermann (freier Journalist, u.a. WDR 3)<\/em><\/p>\n<p><strong><br \/>\n23.10. 2007, Mo, 19:30 Uhr<br \/>\nIppolito Nievo<br \/>\nBekenntnisse eines Italieners. Roman. Manesse Verlag<br \/>\nNeu\u00fcbersetzung von Barbara Kleiner<\/strong><em><br \/>\nIn der Reihe Stipendiaten der Kunststiftung NRW im Gespr\u00e4ch<\/em><br \/>\nIppolito Nievo (1831-1861) schuf mit seinen \u201aBekenntnissen\u2019 einen der spannendsten Romane der italienischen Romantik, ein schillerndes Beispiel experimenteller Verve. Schauplatz ist das Italien am Vorabend der nationalen Einigung. Nievos \u201aBekenntnisse\u2019 zeichnen ein epochales Geschichtsbild, aber auch ein Panoptikum phantastischer Abenteuer und Randschicksale, humorvoll, hocham\u00fcsant und genial erz\u00e4hlt.<br \/>\nF\u00fcr ihre erstmals vollst\u00e4ndige, wunderbare Neu\u00fcbersetzung dieses Jahrhundertwerks der italienischen Literatur hat Barbara Kleiner den \u00dcbersetzerpreis der Kunststiftung NRW erhalten.<br \/>\n<em>Moderation: Prof. Dr. Vittoria Bors\u00f2 (Heinrich Heine Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf, Romanistik)<\/p>\n<p><\/em><\/p>\n<p><strong>22.10. 2007, Mo, 19:30 Uhr<br \/>\nR\u00fcdiger Safranski<br \/>\nRomantik, Eine deutsche Aff\u00e4re. Carl Hanser Verlag<\/strong><br \/>\nR\u00fcdiger Safranski, u.a. bekannt durch das gemeinsam mit Peter Sloterdijk ausgerichtete \u201aPhilosophische Quartett\u2019 im ZDF, liest aus seinem gro\u00dfartigen Buch \u00fcber eine Grenzen sprengende Epoche: \u201aRomantik\u2019 verhandelt nicht nur die Geschichte einer als urdeutsch angesehenen Angelegenheit. Mit Stationen bei alten Bekannten wie Fichte, Novalis und Schelling f\u00fchrt uns Safranski durch die rasante Karriere des \u201aImagin\u00e4ren\u2019. Der zuletzt mit dem H\u00f6lderlin-Preis ausgezeichnete Philosoph legt nach seiner fulminanten Schiller-Biographie nun ein fesselndes Buch \u00fcber eine Entdeckung vor, die mit ihm als \u201edie gro\u00dfe Lust, \u201aIch\u2019 zu sagen\u201c, gelten kann.<br \/>\n<em>Moderation: Prof. Dr. Jochen H\u00f6risch (Universit\u00e4t Mannheim, Neuere deutsche Literatur und qualitative Medienanalyse)<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><strong><br \/>\n20.10. 2007, Sa, 18:30 Uhr<br \/>\nArpad Dobriban zu Gast im Heine Haus<br \/>\nMonumente \u2013 Der gro\u00dfe Koch des 19. Jahrhunderts<br \/>\nEin Projekt von Arpad Dobriban \u00fcber Marie-Antonin Car\u00eame<\/strong><br \/>\nKunstgenuss mal ganz buchst\u00e4blich: Der D\u00fcsseldorfer K\u00fcnstler Arpad Dobriban bittet zu Tisch. Gemeinsam mit der Bildhauerin Sonja Alh\u00e4user l\u00e4dt er zu einem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Abendessen.<br \/>\nMarie-Antonin Car\u00eame ist der Begr\u00fcnder der Gro\u00dfb\u00fcrgerlichen K\u00fcche des 19.Jhd und sein Werk ist die Quelle f\u00fcr dieses Fest der Sinne. Nach 200 Jahren liegt \u201eDie Kunst der franz\u00f6sischen K\u00fcche im XIX. Jahrhundert\u201c zum ersten Mal auf Deutsch vor. Anderthalb Jahre lang \u00fcbersetzte Mika Mishouri die umfangreiche Rezeptsammlung und Car\u00eames brillant formulierte Kritik an seinen Zeitgenossen.<br \/>\nArpad Dobriban kocht f\u00fcr Sie ein mehrg\u00e4ngiges Menu nach Originalrezept, Sonja Alh\u00e4user baut Beispiele von Car\u00eames P\u00e2tisserie-Architektur nach, die Sie sich auf der Zunge zergehen lassen k\u00f6nnen und Schauspieler Matthias Scheuring liest w\u00e4hrend des Essens ausgew\u00e4hlte Passagen aus Car\u00eames Betrachtungen zur Kochkunst. Eine Premiere! Veranstalter: Arpad Dobriban in Kooperation mit M\u00fcller &amp; B\u00f6hm Literaturhandlung<\/p>\n<p><strong><br \/>\n13.10. 2007, Sa, 18:15 Uhr<br \/>\nJosef Haslinger<br \/>\nDas Vaterspiel. Roman. S. Fischer Verlag<\/strong><br \/>\nLesung mit anschlie\u00dfender Podiumsdiskussion zu dem Thema: \u201eUnd ist so gut, als w\u00e4r es nicht gewesen\u201c (Goethe). Von der Zerstreuung der Erinnerung.<br \/>\n\u201aDas Auditorium\u2019 tagt mit seinem XIII. Symposium im Heine Haus. Vor der abschlie\u00dfenden Podiumsdiskussion hat der \u00f6sterreichische Autor Josef Haslinger das literarische Wort.<br \/>\nSein \u201aVaterspiel\u2019 befragt das Ged\u00e4chtnis \u2013 und erh\u00e4lt erstaunliche Hinweise. In einer bemerkenswerten Verkn\u00fcpfung von Fiktion und Fakten kreuzt er die Geschichten drei verschiedener, sich nie begegnender Familien, deren Erleben, Erinnern und Vergessen im Bannkreis der Geschichte Gestalt annehmen.<br \/>\n<em>Gespr\u00e4chsteilnehmer: Prof. Dr. Josef Haslinger, Prof. Dr. Hans. J.<br \/>\nMarkowitsch, Prof. Dr. med. Dr. Heinz Schott, Prof. Dr. Harald Welzer<\/p>\n<p><\/em><br \/>\n<strong>27.09. 2007, 19:30 Uhr<br \/>\nRoswitha Haring<br \/>\nDas halbe Leben. Erz\u00e4hlungen. Ammann Verlag<\/strong><br \/>\n<em>In der Reihe Stipendiaten des Landes NRW im Gespr\u00e4ch<\/em><br \/>\nVon Kindheit und Jugend in einer Umwelt muffiger Biederkeit handelt das neue Buch der mit dem aspekte-Literaturpreis 2003 ausgezeichneten Autorin und Kulturwissenschaftlerin Roswitha Haring. In vierzehn Erz\u00e4hlungen schildert \u201eDas halbe Leben\u201c beklemmend die wortkarge Langeweile und den sanften Horror des Alltags.<br \/>\nDie 1960 geborene geb\u00fcrtige Leipzigerin lebt heute in K\u00f6ln und schl\u00e4gt in ihrem zweiten Buch auch literarisch einen gesamtdeutschen Bogen: In ihren fragilen und detailgenauen Erz\u00e4hlungen wird ein St\u00fcck deutscher Vergangenheit sichtbar, von der Autorin mit einer bestechenden Mischung aus Poesie und Genauigkeit eingefangen.<br \/>\n<em>\u201eEigenwillig ist ihr Stil, fern aller mainstreams, auf den ersten Blick schlicht, doch konzentriert.\u201c (Anja Hirsch\/WDR 3 Mosaik)<br \/>\n<\/em><em>Moderation: Martin Krumbholz (freier Journalist, u.a NZZ, FR, Die Zeit)<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><strong>25.09. 2007, 19:30 Uhr<br \/>\nBarbara Bongartz im Gespr\u00e4ch mit Ingrid Bach\u00e9r<\/strong><br \/>\n<em>In der Reihe N\u00e4he und Ferne<\/em><br \/>\nDas Spannungsverh\u00e4ltnis von N\u00e4he und Ferne ist als literarischer Topos so alt wie die Literatur selbst. Sehnsucht und Ankommen, Aufbruch, Nomadentum und Sesshaftigkeit: auch Heinrich Heine wusste nicht nur ein Lied davon zu singen. Im Heine Haus stellen sich zwei vertraute Autorinnen in sehr pers\u00f6nlicher Weise diesem Spannungsfeld. Barbara Bongartz befragt Ingrid Bach\u00e9r \u00fcber den \u201aanderen\u2019 Ort und seine Bedeutung f\u00fcr das eigene Schreiben. Dieser Ort ist f\u00fcr Ingrid Bach\u00e9r u.a. Italien, ein Land, das nicht nur den geographischen Hintergrund ihres Buchs \u201eSieh da, das Alter\u201c darstellt. Die in Rostock geborene Urenkelin Theodor Stroms lebt in Italien und in D\u00fcsseldorf. Barbara Bongartz, geb\u00fcrtige K\u00f6lnerin, lebt nach Stationen in D\u00fcsseldorf, New York und Paris heute in Berlin.<em> Ihr letztes Buch, \u201eDer Tote von Passy\u201c, feiert als \u201eeindringlicher Roman \u00fcber die Frage nach der eigenen Identit\u00e4t\u201c gro\u00dfen Erfolg. (F.v. Lovenberg\/FAZ)<\/em><\/p>\n<p><strong>24.09. 2007, 19:30 Uhr<br \/>\nNicholas Shakespeare<br \/>\nSturm. Roman. Mare Verlag<\/strong><br \/>\n<em>In der Reihe Literatur der Nachbarn<\/em><br \/>\nSturm vor Wellington Point an der tasmanischen K\u00fcste: Unter Einsatz ihres Lebens retten Merridy und Alex den jungen Kish aus den Wogen der w\u00fctenden See. Schnell wird der Gerettete zum Pr\u00fcfstein der kinderlosen Ehe des nur scheinbar in ruhigem Gl\u00fcck lebenden Paars. Ein Buch, das von der Wucht des Schicksals und der Kraft der Liebe vor der fremdartigen Kulisse einer Insel am Ende der Welt erz\u00e4hlt.<br \/>\nDas bewegende Eheportrait \u201eSturm\u201c ist ein neues Meisterst\u00fcck des durch seine Bruce-Chatwin-Biographie international bekannt gewordenen Autors Nicholas Shakespeare.<br \/>\n<em>Ein \u201eMeisterwerk eines gro\u00dfen Schriftstellers unserer Zeit.\u201d (The Guardian).<br \/>\nModeration: Hajo Steinert (Deutschlandfunk K\u00f6ln, Chefredakteur f\u00fcr Kulturelles Wort und Literatur)<\/em><\/p>\n<p><em>Der altstadtherbst zu Gast im Heine Haus<\/em><br \/>\n<strong>21.09. 2007, 21:00 Uhr<br \/>\nMein Glenn Gould.<br \/>\nEine Mitmach-Collage aus Musik, Wort und Film.<\/strong><br \/>\nGlenn Gould, der 1932 geborene Pianist, Komponist, Essayist, Musik- und H\u00f6rspielautor war der gro\u00dfe Verweigerer des Klassik-Zirkus: nach spektakul\u00e4ren Erfolgen zog Gould sich schon bald vom Konzertpodium ganz zur\u00fcck und verbarrikadierte sich im Aufnahmestudio.<br \/>\nIm Heine Haus widmet sich das Kulturfestival altstadtherbst mit einem experimentellen Abend dem exzentrischen Musik-Genie: \u201eMein Glenn Gould\u201c macht sich mit dem Publikum auf eine gemeinsame Suche nach der sch\u00f6nsten, der spannendsten &#8211; und subjektivsten \u2013 Route durch das Lebenswerk des K\u00fcnstlers. Eine Mitmach-Collage aus Musik, Wort und Film.<br \/>\n<em>Durch den Abend f\u00fchrt der Autor und Musikjournalist Raoul M\u00f6rchen. (u.a. WDR)<br \/>\n<\/em><br \/>\n<strong><br \/>\n18.09. 2007, 19:30 Uhr<br \/>\nClaudio Magris<br \/>\nBlindlings. Roman. Carl Hanser Verlag<\/strong><br \/>\n<em>In der Reihe Literatur der Nachbarn<\/em><br \/>\n\u201eBlindlings\u201c hei\u00dft der aktuelle Roman von Claudio Magris, in dem der in Triest geborene Autor, \u00dcbersetzer, Universit\u00e4tsprofessor, Kolumnist und Philosoph erneut seine europ\u00e4isch ausgerichtete Weitsicht unter Beweis stellt. Magris gilt nicht nur als eine der ma\u00dfgeblichen intellektuellen Stimmen Italiens, sondern auch als einer der bedeutendsten Kulturphilosophen und Publizisten Europas.<br \/>\n\u201eBlindlings\u201c erz\u00e4hlt vom Untergang der Illusionen. \u00dcber den Zeitraum der letzen beiden Jahrhunderte verkn\u00fcpft Magris politisch-historische Entwicklungen mit exemplarischen Einzelschicksalen: Ein Roman, der Biographie, Geschichtswerk, Chronik, Phantasiegebilde und Mythos in einem ist.<\/p>\n<p><strong><\/p>\n<p>12.09. 2007, 16:00 \u2013 17:00 Uhr<br \/>\nLars Gustafsson<\/strong><br \/>\n<em>Signierstunde<br \/>\n<\/em>Der gro\u00dfe Lyriker, Romancier und Philosoph Lars Gustafsson, der als einer der letzten Universalgelehrten unserer Zeit gilt, macht f\u00fcr eine Signierstunde Station im Heine Haus: In vielen literarischen Gattungen zu Hause, hat der 1936 geborene schwedische Vielschreiber mehr als 60 B\u00fccher ver\u00f6ffentlicht \u2013im letzten Jahr legte der Hanser Verlag f\u00fcnf seiner Romane unter dem Sammeltitel \u201aRisse in der Mauer\u2019 neu auf. Aus seinem umfangreichen Oeuvre ragen besonders Romane wie \u201eDer Tennisspieler\u201c (1977), \u201eNachmittag eines Fliesenlegers\u201c (1991) oder der 2004 ver\u00f6ffentlichte Schlussband seiner Amerika-Trilogie, \u201eDer Dekan\u201c heraus.<br \/>\n<em>Ein grandioser \u201eDiabolos\u201c, ein \u201eDurcheinanderw\u00fcrfler von Sinn und Form, von Text und Verstand.\u201c (Martin Krumbholz\/FR)<\/em><\/p>\n<p><strong><br \/>\n10.09. 2007, 19:30 Uhr<br \/>\nBirgit Vanderbeke<br \/>\nDie sonderbare Karriere der Frau Choi Roman. S. Fischer Verlag<\/strong><br \/>\n<em>In der Reihe Neue deutsche Literatur<\/em><br \/>\nDer unaufhaltsame Aufstieg der sonderbaren Frau Choi scheint r\u00e4tselhaft. Sie taucht eines Tages in einem kleinen s\u00fcdfranz\u00f6sischen Nest auf, er\u00f6ffnet ein Restaurant und bringt gro\u00dfen Einfallsreichtum nicht nur im Umgang mit Pilzen und Kr\u00e4utern mit.<br \/>\nDie virtuose Erz\u00e4hlerin Birgit Vanderbeke ist mehrfach preisgekr\u00f6nt. Sie wurde u. a. mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis, dem Solothurner Literaturpreis und zuletzt mit dem Hans-Fallada-Preis ausgezeichnet.<br \/>\n<em>\u201eDie Vanderbeke\u2019sche Schreibweise ist wunderbar. Es f\u00e4llt schwer, sich dem ver- f\u00fchrerischen Sog dieser grazi\u00f6sen Sprache zu entziehen.\u201c (Brigitte Helbling\/BZ)<\/em><\/p>\n<p><strong>03.09. 2007, 19:30 Uhr<br \/>\nJ\u00fcrgen Becker<br \/>\nDorfrand mit Tankstelle Gedichte. Suhrkamp Verlag<\/strong><br \/>\n<em>In der Reihe Neue deutsche Literatur<\/em><br \/>\nDer diesj\u00e4hrige d.lit.-literaturpreis der Stadtsparkasse D\u00fcsseldorf geht an den K\u00f6lner Autor J\u00fcrgen Becker\u00bb\u00bb. Becker z\u00e4hlt zu den herausragenden Gr\u00f6\u00dfen der deutschen Gegenwartsliteratur und wird mit dem d.lit.-Preis f\u00fcr sein Gesamtwerk gew\u00fcrdigt. In diesem Jahr begeistert er Kritik und Publikum mit dem zu seinem 75. Geburtstag erschienenen Gedichtband \u201eDorfrand mit Tankstelle\u201c, der als \u201alyrische Ged\u00e4chtnisarbeit\u2019 und \u00fcberraschendes Beispiel einer subtilen \u201aSprach- und Gegenwartserkundung\u2019 gefeiert wird.<br \/>\n\u201eSo leicht Beckers Gedichte zu flie\u00dfen scheinen, so sehr sie Naturbilder beschw\u00f6ren, den Apfel und die Amsel, die Birnb\u00e4ume und die Schneereste, so leise sie auch sind: Naturlyrik ist das an keiner Stelle. Es geht hier immer um die ganze Wucht von Geschichte.\u201c (Jochen Schimmang\/TAZ)<\/p>\n<p><strong>30.08. 2007, 19:30 Uhr<br \/>\nAlbert Vigoleis Thelen, Die Insel des zweiten Gesichts. dtv<br \/>\nLothar Schr\u00f6der, Vigoleis \u2013 Ein Wiederg\u00e4nger Don Quijotes. Grupello Verlag<\/strong><br \/>\nAuch er k\u00e4mpfte gegen Windm\u00fchlenfl\u00fcgel: das gesamte Prosawerk des niederrheinischen Dichters Albert Vigoleis Thelen (1903-1989) erz\u00e4hlt von dem Abenteuer, die Literatur gegen alle Widerst\u00e4nde der Realit\u00e4t zu leben. Lothar Schr\u00f6der, Literaturredakteur im Kulturressort der Rheinischen Post, hat Thelens Werk unter dem Aspekt der Verwandtschaft mit Cervantes\u2019 Don Quijote in einem wissenschaftlichen Essay erforscht und stellt diesen im Heine Haus erstmals der \u00d6ffentlichkeit vor.<br \/>\nAusgew\u00e4hlte Passagen aus Thelens \u201eDie Insel des zweiten Gesichts\u201c und \u201eDer schwarze Herr Bah\u00dfetup\u201c werden von einem Schauspieler des D\u00fcsseldorfer Ensembles vorgetragen.<\/p>\n<p><strong><br \/>\n27.06. 2007, 19:30 Uhr<br \/>\nKlaus G. Gaida<br \/>\nEs f\u00fcnf aber die<strong>. <\/strong><\/strong><strong>Edition Erdrand Buchpr\u00e4sentation<\/strong><strong><br \/>\nSprecherin: Mechthild Gro\u00dfmann<br \/>\n<\/strong><em>In der Reihe Kunst trifft Literatur<\/em><br \/>\n\u201eEs f\u00fcnf aber die&#8220; ist das ungew\u00f6hnliche, bibliophile Kunstbuchprojekt des in Belgien lebenden K\u00fcnstlers Klaus G. Gaida. Die aufw\u00e4ndig erstellte Buchrarit\u00e4t basiert auf dem gleichnamigen Werkzyklus des K\u00fcnstlers, in dem er vierzehn auf Bierdeckeln vorgefundene anonyme Zeichnungen und Kritzeleien bearbeitet hat. Das Buch bittet dazu ebenso viele international t\u00e4tige Autoren zu Wort &#8211; mit der Vorgabe, auf kunsthistorische Blick-gewohnheiten zu verzichten. Aus diesem ganz besonderen Buch liest die Hamburger Schauspielerin Mechthild Gro\u00dfmann, die u.a. bekannt ist als Staatsanw\u00e4ltin Klemm aus dem \u201eTatort&#8220; M\u00fcnster und immer wieder in Pina Bauschs Tanztheater zu bewundern ist. Dem Buch liegt eine Vinylschallplatte bei, auf der Mechthild Gro\u00dfmann aus den beschreibenden Texten liest.<br \/>\nEin \u201aintermediales&#8216; Buchexperiment, das Ton, Bild und Text zu einem \u00fcberraschenden Erlebnis verbindet.<br \/>\n<em>Einf\u00fchrung und Moderation: Prof. Dr. Dirk Blothner, Universit\u00e4t K\u00f6ln<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><strong>02.07. 2007, 16:00 &#8211; 19.30 Uhr<br \/>\nEurop\u00e4ische Sprachen &#8211; Kommunikation mit der Welt. (Symposium)<br \/>\nMargo Glantz, Emine Sevgi \u00d6zdamar (16:00 bis ca. 18:00)<br \/>\nNgugi wa Thiong&#8217;o, Simon Ortiz, Gabriele Schwab (ab ca. 18:00)<\/strong><br \/>\nWie sieht die Zukunft der Vielsprachigkeit in Europa aus? Wie ist der Herausforderung zu begegnen, dem Reichtum der Sprachen und Kulturen im Dialog mit der  Welt zu begegnen? Vertreter aus drei Kontinenten pr\u00e4sentieren und diskutieren unterschiedliche Strategien der Erhaltung kultureller Identit\u00e4t und sprachlicher Vielfalt.<br \/>\n<em>Moderation: Prof. Dr. Vittoria Bors\u00f2<\/em><\/p>\n<p><strong>03.07. 2007, 19:30 Uhr<br \/>\nMarkus L\u00fcpertz \/ Durs Gr\u00fcnbein<br \/>\nFrau und Hund &#8211; Zeitschrift f\u00fcr Kursives Denken. (Richter Verlag)<\/strong><br \/>\n<em>In der Reihe Kunst trifft Literatur<\/em><br \/>\nDie Begegnung von Kunst und Literatur im Blickwinkel \u201aschr\u00e4g-dialogischen&#8216; Denkens ist das Anliegen der Literaturzeitschrift \u201eFrau und Hund&#8220;. Herausgeber der Hefte ist der in Berlin, Karlsruhe, Florenz und D\u00fcsseldorf lebende K\u00fcnstler Markus L\u00fcpertz, der seit 1986 eine Professur an der hiesigen Kunstakademie innehat und seit 1988 zugleich Rektor des Instituts ist. Gemeinsam mit dem f\u00fcr Frau und Hund schreibenden Dresdner Autor und B\u00fcchner-Preistr\u00e4ger Durs Gr\u00fcnbein stellt er die bereits in der Villa Massimo und im Centre Pompidou pr\u00e4sentierte Zeitschrift vor, die mit Beitr\u00e4gen von Autoren wie L\u00e1szl\u00f3 Krasznahorkai, Joachim Sartorius oder Frank Stella <em>\u201edem \u201aoptischen Terror&#8216; einer \u201astummen Welt&#8216; das Brodeln zur\u00fcckerstatten m\u00f6chte&#8220;. (Ingeborg Harms, FAZ)<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><strong>21.06. 2007, 19:30 Uhr<br \/>\nAntje R\u00e1vic Strubel, K\u00e4ltere Schichten der Luft.<br \/>\n(Roman. S. Fischer Verlag)<\/strong><br \/>\n<em>In der Reihe Neue deutsche Literatur<\/em><br \/>\nIn ihrem f\u00fcr den Preis der Leipziger Buchmesse 2007 nominierten Roman f\u00fchrt die geb\u00fcrtige Potsdamerin Antje R\u00e1vic Strubel Leser und Protagonisten in ein Abenteuercamp in Schweden, bev\u00f6lkert von Aussteigern, Freaks und Ruhelosen. Es kommt zu Bewegungen, zu leidenschaftlichen Begegnungen, und dramatischen Konflikten. Albtraum oder Wunschtraum? Zeitebenen und Perspektiven wandeln sich und die Identit\u00e4ten scheinen zu verschwimmen in der schwedischen Sommernacht.<br \/>\n<em>Ein \u201eSprachzauberkunstst\u00fcck&#8220;, bei dem das \u201eallm\u00e4hliche Verschwinden des Bodens unter den F\u00fc\u00dfen zur Leseerfahrung wird&#8220;. (Heinrich Detering, FAZ)<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><strong>12.06. 2007, 19:30 Uhr<br \/>\nDaniel Hoffmann, Lebensspuren meines Vaters.<br \/>\nEine Rekonstruktion aus dem Holocaust. (Wallstein Verlag)<\/strong><br \/>\nDaniel Hoffmann, Professor f\u00fcr Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Heinrich-Heine Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf rekonstruiert in seinem beeindruckenden Buch nicht nur die Geschichte seines Vaters Paul Hoffmann, der Auschwitz \u00fcberlebte, seine Erinnerungen aber nicht mehr selbst zu Papier bringen konnte.<br \/>\nAus den Dokumenten, Aufzeichnungen, Briefen und Gespr\u00e4chen seines Vaters entsteht ein gro\u00dfartiges pers\u00f6nliches Geschichtsbuch, das \u00fcber das Lebenszeugnis Paul Hoffmanns hinaus eindrucksvoll vom Menschsein im 20. Jahrhundert erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p><strong>17.06. 2007, 12:00 bis 18:00 Uhr (Sonntag)<br \/>\nOffenes Heine Haus am Tag der Architektur 2007:<br \/>\nDas Architekturb\u00fcro Miksch + R\u00fccker Architects zum Umbau des Heine Hauses. <\/strong><br \/>\nZum diesj\u00e4hrigen Tag der Architektur, an dem traditionell Leistungen von Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplanern der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert werden, hat das Heine Haus besondere und vertraute G\u00e4ste: Als Referenzprojekt stellt das Architekturb\u00fcro Miksch + R\u00fccker Architects Planung und Durchf\u00fchrung des Umbaus des Heine Hauses vor. Hartmut Miksch, der Pr\u00e4sident der Architektenkammer NRW, ist selbst anwesend. Eine eindrucksvolle Begegnung mit der Verwandlung eines historischen Hauses, das seinem urspr\u00fcnglichen Zustand wieder angen\u00e4hert wurde.<\/p>\n<p><strong>23.05.2007, 19:30 Uhr<br \/>\nJohannes Willms<br \/>\nSt. Helena. Kleine Insel, gro\u00dfer Wahn. (marebuchverlag)<\/strong><br \/>\nF\u00fcr sein neues Buch ist Johannes Willms nach St. Helena gereist, jener kleinen Insel im S\u00fcdatlantik, auf der 1815 Napoleon in die Verbannung ging. Willms geht auf eine fesselnde Spurensuche in diesem geografischen Au\u00dfenposten der Weltgeschichte und wirft einen verbl\u00fcffenden Blick auf Napoleons End-station.<br \/>\nJohannes Willms leitete die Redaktion aspekte beim ZDF und war Feuilletonchef bei der S\u00fcddeutschen Zeitung, f\u00fcr die er heute als Kulturkorrespondent aus Paris berichtet.<\/p>\n<p><strong>30.05.2007, 19:30 Uhr<br \/>\nAriane Breidenstein, Und nichts an mir ist freundlich<br \/>\nPaul Brodowsky, Die blinde Fotografin<br \/>\nThomas Melle, Raumforderung<br \/>\nKevin Vennemann, Mara Kogoj<br \/>\nRomane\/Erz\u00e4hlungen (Suhrkamp Verlag)<\/strong><br \/>\n<em>In der Reihe Neue deutsche Literatur<\/em><br \/>\nEine au\u00dfergew\u00f6hnliche Veranstaltung: Vier junge Autoren des Suhrkamp Verlages stellen lesend und im Gespr\u00e4ch ihre literarischen Werke vor. Ariane Breidensteins Und nichts an mir ist freundlich ist ein Text wie ein Wutanfall, in Paul Brodowskys Erz\u00e4hlband Die blinde Fotografin konkurrieren Wahrnehmung und Wahnvorstellung, Raumforderung von Thomas Melle folgt den Vernetzungen und Ver\u00e4stelungen dieser Welt, Kevin Vennemanns Roman Mara Kogoj macht deutlich, dass auch Geschichte individuell ist und vom pers\u00f6nlichen Standpunkt abh\u00e4ngt.<br \/>\nVier literarische Ausnahmetalente. Bei der Veranstaltung im Heine Haus kann man sich \u00fcberzeugen, ob wirklich nichts an ihnen freundlich ist.<\/p>\n<p><strong>05.06. 2007, 19:30 Uhr<br \/>\nYoko Tawada<br \/>\nSprachpolizei und Spielpolyglotte. Literarische Essays.<br \/>\nKonkursbuch Verlag Claudia Gehrke<\/strong><br \/>\nNichts Geringeres als einen Einblick in das Wesen der Sprache gew\u00e4hrt Yoko Tawada in ihrem neuen Buch. Ein Sprachbuch also, das sowohl spielerisch als auch politisch reflektierend die Beweglichkeit der Worte zwischen den Welten und Kulturen schildert. Ein Kaleidoskop sinnlich erfahrbarer Sprachschichten, ein Wortkunstwerk, das nebenher die Verwandtschaften und Differenzen der Kulturen sp\u00fcrbar werden l\u00e4sst. Die in Tokyo geborene Autorin lebt seit langem in Deutschland und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.<br \/>\n<em>\u201e&#8230; am Ende h\u00f6rt man pl\u00f6tzlich wieder auf den Klang bestimmter W\u00f6rter, sieht das, was man schon lange nicht mehr ansah, mit neuen Augen&#8230;&#8220; (Die WELT)<\/em><\/p>\n<p><strong><br \/>\n08.05.2007, 19:30 Uhr<br \/>\nPeter Kurzeck<br \/>\nOktober und wer wir selbst sind. Roman. Stroemfeld Verlag<\/strong><br \/>\nIn der Reihe Neue deutsche Literatur<br \/>\nDas neue Buch von Peter Kurzeck ist eine autobiografisch-poetische Chronik. Es f\u00fchrt den Leser in dichter Sprache durch einen Frankfurter Herbst im Jahre 1983, als sei dieser ein einziger langer Tag. Eine minuti\u00f6se Beschreibung von Wirklichkeit.<br \/>\n<em>\u201e\u00dcber das Autobiographische hinaus entsteht eine faszinierende Zeitgeschichte\u201d Norbert Wehr, WDR<br \/>\nModeration: Rudi Deuble, Stroemfeld Verlag<\/em><\/p>\n<p><strong><br \/>\n14.5.2007, 19:30 Uhr<br \/>\nOswald Egger<br \/>\nnihilum album. Lieder &amp; Gedichte. Mit CD, Suhrkamp Verlag<\/strong><br \/>\n<em>In der Reihe Neue deutsche Literatur<\/em><br \/>\nOswald Egger, soeben mit dem Christian-Wagner-Preis ausgezeichnet, legt 3650 quasi heimatlose Lieder und Gedichte vor. \u201eMan sollte sie aufgeschlagen auf dem Tisch zur Benutzung anbieten, man sollte sie unterwegs lesen, im Freien oder w\u00e4hrend der Fahrt durch Stadt- und Naturlandschaften.\u201c Christina Weiss<\/p>\n<p><strong><br \/>\n26.04.2007, 19:30 Uhr<br \/>\nWerner Spies<\/strong><br \/>\n<em>In der Reihe Zeitzeugen<\/em><br \/>\nMehrfach ausgezeichnet und mit internationalem Renommee ist Werner Spies einer der bedeutendsten Kunstwissenschaftler seiner Zeit. Von 1975 bis 2002 war er Professor an der Kunstakademie D\u00fcsseldorf. Seine Buch-Ver\u00f6ffentlichungen z\u00e4hlen zu den Standardwerken \u00fcber Kunst. Im Heine Haus berichtet er von seinen spannenden Begegnungen mit K\u00fcnstlern und Kunstschaffenden.<\/p>\n<p>10.04.2007, 19:30 Uhr<br \/>\nAndreas Gursky: \u2028Bertram Job<br \/>\nSchwer gezeichnet \u2013 Geschichten vom Boxen. \u2028Die Werkstatt Verlag)<br \/>\n<em>In der Reihe Kunst trifft Literatur <\/em><br \/>\nDer weltweit renommierte D\u00fcsseldorfer Fotograf Andreas Gursky stellt mit dem Sport-Journalisten Bertram Job einen seiner Lieblingsautoren vor. Gursky, von dem auch eine Fotoarbeit im Heine Haus h\u00e4ngt, pr\u00e4sentierte seine Fotos unter anderem im Museum of Modern Art in New York und steht mit seinem Werk derzeit im Haus der Kunst M\u00fcnchen im Scheinwerferlicht. Einen Blick hinter das Scheinwerferlicht werfen Bertram Jobs spannende Geschichten aus der Welt des Boxens. Jobs Reportagen erscheinen u.a. in der S\u00fcddeutschen Zeitung, FAZ und Die Zeit. Ein schwergewichtiger Abend im Heine Haus.<\/p>\n<p><strong>03.04.2007, 19:30 Uhr<br \/>\nThomas Lang<br \/>\nUnter Paaren. Roman. C.H.Beck Verlag<\/strong><br \/>\n<em>In der Reihe Neue deutsche Literatur<\/em><br \/>\n\u201eAlles muss raus!\u201c, stellt Thomas Lang seinem neuen Roman Unter Paaren voraus. Der Bachmann-Preistr\u00e4ger schickt seine Protagonisten, zwei Paare, in einem Haus am Waldrand ins \u201aBeziehungslabor\u2018. Die beiden Tage im Haus stellen alles auf den Kopf. Der anspielungsreiche Roman l\u00e4\u00dft eine ganze Tradition anklingen, von Goethes Wahlverwandtschaften bis zu Mike Nichols\u2018 Film Hautnah.<br \/>\n<em>Moderation: Martin Krumbholz (freier Journalist u.a. NZZ, FR, Die Zeit)<\/em><\/p>\n<p><strong><br \/>\n22.03.2007, 19:30 Uhr<br \/>\nLizzie Doron, Mirjam Pressler<br \/>\nRuhige Zeiten. Roman J\u00fcdischer Verlag<\/strong><br \/>\n<em>In der Reihe J\u00fcdische Kulturtage<\/em><br \/>\nIn ihrem Roman Ruhige Zeiten l\u00e4sst Lizzie Doron das Einwandererviertel Jad Elijahu im S\u00fcden Tel Avivs, in dem sie aufwuchs, wiederauferstehen. Die Autorin erz\u00e4hlt mit erhellendem Witz, wie die Bewohner des Viertels den Widrigkeiten des Lebens begegnen.\u2028Mirjam Pressler, die mehrfach ausgezeichnete Kinder- und Jugendbuchautorin sowie \u00dcbersetzerin, \u00fcbertrug Ruhige Zeiten ins Deutsche.<\/p>\n<p><strong>28.03.2007,  19:30 Uhr<br \/>\nLena Gorelik<br \/>\nMeine wei\u00dfen N\u00e4chte. Roman. SchirmerGraf Verlag<\/strong><br \/>\n<em>In der Reihe J\u00fcdische Kulturtage<\/em><br \/>\n<em>\u201eMeine wei\u00dfen N\u00e4chste beweist, dass junge deutsche Literatur sowohl Leichtigkeit als auch Tiefe besitzen kann.\u201c (S\u00fcddeutsche Zeitung)<\/em><\/p>\n<p><strong>20.03.2007, 19:30 Uhr<br \/>\nGeorg Stefan Troller<br \/>\nLebensgeschichten. Artemis &amp; Winkler Verlag<\/strong><br \/>\n<em>In der Reihe J\u00fcdische Kulturtage <\/em><br \/>\nIn seinem neuen Buch Lebensgeschichten zeigt sich Troller wieder als un-\u2028erm\u00fcdlicher Menschensammler: Mit Sympathie und zugleich kritischer\u2028Distanz hat er sich mit au\u00dfergew\u00f6hnlichen, extremen oder ausgegrenzten Menschen befasst.<\/p>\n<p><strong><br \/>\n14.03.2007, 19:30 Uhr<br \/>\nMarion Aptroot<br \/>\nJiddisch heute<\/strong><br \/>\n<em>In der Reihe J\u00fcdische Kulturtage<\/em><br \/>\nObwohl Jiddisch oft totgesagt wird, spielt die Sprache  auch heute eine Rolle. Ein Vortrag von Marion Aptroot, Professorin an der Heinrich-Heine-Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf, Abteilung f\u00fcr Jiddische Kultur, Sprache und Literatur.<br \/>\n<em><br \/>\n<\/em><strong>08.03.2007, 19:30 Uhr<br \/>\nWolf Erlbruch<br \/>\nEnte, Tod und Tulpe. Kunstmann Verlag<\/strong><br \/>\n<em>In der Reihe SprachBild <\/em><br \/>\nIn dem neusten Buch von Wolf Erlbruch ist der Tod ein leichtf\u00fc\u00dfiger Begleiter. In Erlbruchs poetischen Bildern und Geschichten finden die gro\u00dfen Fragen ein-fache Antworten: f\u00fcr Kleine und Gro\u00dfe. Bei der Pr\u00e4sentation zum Erstverkaufstag zeichnet der Autor und Illustrator im Gespr\u00e4ch mit seiner Verlegerin den spannenden Entstehungsprozess seines Buches nach. Moderation und Gespr\u00e4ch: Antje Kunstmann<\/p>\n<p><strong>01.03.2007, 19:30 Uhr<br \/>\nMilda Dr\u00fcke\u2028. Solomon Blue<br \/>\nBei den Inselbewohnern Papua-Neuguineas\u2028 (Frederking &amp; Thaler Verlag) <\/strong><br \/>\nEin Reisebuch im allerbesten Sinne: ein Buch \u00fcber das Unterwegs-Sein, \u00fcber die Begegnung mit dem Meer, mit sich selbst; aber auch ein Buch \u00fcber das Sich-F\u00fcgen, das Warten, das Paradox der Zeit \u2013 und die Einsicht: Alles ist m\u00f6glich.<\/p>\n<p><strong>27.02.2007, 19:30 Uhr<br \/>\nBarbara Bongartz<br \/>\nDer Tote von Passy. Roman.Dittrich Verlag<br \/>\n<\/strong><em>In der Reihe Neue deutsche Literatur<\/em><br \/>\nBarbara Bongartz, 1957 in K\u00f6ln geboren, lebt nach Stationen in D\u00fcsseldorf und New York seit 2003 in Berlin. Die Protagonistin in ihrem autobiografischen Roman erh\u00e4lt eines Tages einen versiegelten Brief, in dem ihr mitgeteilt wird, dass ihr leiblicher Vater in wenigen Tagen in Paris auf dem Friedhof von Passy beerdigt wird. Der Autorin gelingt ein eindringlicher Roman, der die Frage nach der eigenen Identit\u00e4t stellt, welche der Leser am Ende doch f\u00fcr sich selbst beantworten muss.<\/p>\n<p><strong>13.02.2007, 19:30 Uhr<br \/>\nWilhelm Genazino<br \/>\nMittelm\u00e4\u00dfiges Heimweh. Roman. Hanser Verlag<\/strong><br \/>\n<em>In der Reihe Neue deutsche Literatur <\/em><br \/>\nDer B\u00fcchnerpreistr\u00e4ger Genazino erz\u00e4hlt die Geschichte eines Mannes, der davor erschrickt, dass selbst seine Gef\u00fchle nur noch mittelm\u00e4\u00dfig sind. <em>\u201eDer Roman [&#8230;] ist auf der H\u00f6he der Genazino-Kunst\u201c (FAZ).<br \/>\nModeration und Gespr\u00e4ch: Martin Krumbholz (NZZ)<\/em><\/p>\n<p><strong>05.02.2007, 19:30 Uhr<br \/>\nBj\u00f6rn Kuhligk, Jan Wagner<br \/>\nDer Wald im Zimmer. Eine Harzreise. Berlin Verlag<\/strong><br \/>\n<em>In der Reihe Neue deutsche Literatur<\/em><br \/>\nDas Harz-Projekt schlechthin zum 151. Todestag von Heinrich Heine im Februar 2007. Kuhligk und Wagner gehen auf die Pirsch im tiefsten Heinrich-Heine-Land, vorbei an Legionen von Gartenzwergen. In den Gaststeppen r\u00f6hren die Stoffhirsche, Resopaltische all\u00fcberall und in der Ferne erklingt ein einsames Waldhorn: das ist der Harz \u201ewo die frommen H\u00fctten stehen und die freien L\u00fcfte wehen\u201c (Heine).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>15.11. 2007, 19:30 Uhr Julia Franck Die Mittagsfrau. Roman. S. Fischer Verlag In der Reihe Neue deutsche Literatur 1945. Stettin. Der Krieg ist gerade zu Ende. Helena hat mit ihrem Sohn Peter endlich Platz gefunden in einem Zug in den Westen. Da geschieht das Unfassbare. Mit gro\u00dfartigem Sp\u00fcrsinn verfolgt Julia Franck die Beweggr\u00fcnde einer dramatischen Lebensgeschichte in einer ungew\u00f6hnlichen Zeit. Die soeben mit dem Deutschen Buchpreis 2007 ausgezeichnete Villa Massimo &#8211; Stipendiatin erz\u00e4hlt einen beeindruckenden Familienroman, ein eindringliches Zeitepos und die Geschichte einer faszinierenden Frau. &#8222;Das Buch \u00fcberzeugt durch sprachliche Eindringlichkeit, erz\u00e4hlerische Kraft und psychologische Intensit\u00e4t.&#8220; So die Begr\u00fcndung der Jury. Moderation: Rudolf M\u00fcller (Juror Deutscher Buchpreis) Heine (au\u00dfer) Haus pr\u00e4sentiert: 08.11. 2007, 19:30 Uhr Martin Walser Leben und Schreiben.&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":23,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","template":"","meta":{"_mc_calendar":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.heinehaus.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/56"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.heinehaus.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.heinehaus.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.heinehaus.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.heinehaus.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=56"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.heinehaus.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/56\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.heinehaus.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/23"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.heinehaus.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=56"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}