{"id":3916,"date":"2018-05-08T16:15:05","date_gmt":"2018-05-08T16:15:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.heinehaus.de\/?p=3916"},"modified":"2018-06-07T14:57:59","modified_gmt":"2018-06-07T14:57:59","slug":"3916","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.heinehaus.de\/index.php\/2018\/05\/08\/3916\/","title":{"rendered":"Esther Kinsky."},"content":{"rendered":"<p><strong>12.06.2018, Di. 19:30 Uhr<\/strong><br \/>\n<strong>Esther Kinsky. <\/strong><strong>Hain. (Suhrkamp)<\/strong><br \/>\nAutorenlesung und Gespr\u00e4ch in der Reihe<em> Neue deutsche Literatur<\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_3933\" aria-describedby=\"caption-attachment-3933\" style=\"width: 211px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-3933\" src=\"https:\/\/www.heinehaus.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Kinsky_Esther_201_bis06_09_2019cHeike-Steinweg_SV-150x150.jpg\" alt=\"\u00a9 Heike Steinweg Suhrkamp Verlag\" width=\"211\" height=\"211\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3933\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Heike Steinweg, Suhrkamp Verlag<\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Esther Kinsk<\/em>y, diesj\u00e4hrige <em>Preistr\u00e4gerin der Leipziger Buchmesse<\/em> und des <em>D\u00fcsseldorfer Literaturpreises<\/em>, ist erneut zu Gast im Heine Haus.<br \/>\nDie namenlose Protagonistin in Esther Kisnkys Gel\u00e4nderoman <em>Hain<\/em> bezieht mitten im unwirtlichen Winter f\u00fcr mehrere Monate ein Haus in Olevano unweit von Rom und unternimmet drei Reisen, Streifz\u00fcge und Wanderungen \u2013 im Ged\u00e4chtnis ebenso wie gehend oder fahrend in der Gegenwart. Diese f\u00fchren sie in abseitige Landstriche und Gegenden. Die Streifz\u00fcge und Wanderungen erkunden mit allen Sinnen \u00e4u\u00dferes Terrain und f\u00fchren doch ins Innere, zu Abbr\u00fcchen der Trauer und des Schmerzes und zu Inseln des Trostes. Der einf\u00fchlsame, pr\u00e4zise Blick der Reisenden entlockt jedem Gel\u00e4nde, was eigentlich im Verborgenen liegt: Geheimnis und Sch\u00f6nheit. In rhythmischer Sprache arrangiert Esther Kinsky mit sorgsamer Bildlichkeit und meisterhafter Entschleunigung ein bedr\u00fcckend sch\u00f6nes Stilleben der Seele.<br \/>\n<em>Esther Kinsky<\/em> wurde 1956 in Engelskirchen geboren und lebt in Berlin. Sie ist Schriftstellerin, Lyrikerin und \u00dcbersetzerin aus dem Polnischen, Russischen sowie Englischen. Ihr Roman <em>Banatsko<\/em> (2011) stand auf der Longlist f\u00fcr den Deutschen Buchpreis und wurde 2015 mit dem deutsch-franz\u00f6sischen Franz-Hessel-Preis ausgezeichnet. Im gleichen Jahr wurde ihr der Kranichsteiner Literaturpreis zuerkannt. Im Wintersemester 2017\/2018 bekleidete Esther Kinsky die August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur Poetik der \u00dcbersetzung an der Freien Universit\u00e4t Berlin.<\/p>\n<p><em>&#8222;Denn es ist diese Ambivalenz, dieses unangestrengt Durchscheinende, diese schimmernde Bedeutungsvielfalt all dessen, was die Erz\u00e4hlerin von zwei aktuellen Italienreisen (&#8230;) notiert und bewahrt, das dem Buch seinen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Zauber verleiht.&#8220; (Tilman Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Zeitung)<\/em><\/p>\n<p><em>Moderation: Rudolf M\u00fcller (Literaturhandlung M\u00fcller &amp; B\u00f6hm und Juror des D\u00fcsseldorfer Literaturpreises)<\/em><\/p>\n<p><strong>Ort: Heine Haus Literaturhaus D\u00fcsseldorf, Bolkerstr. 53, 40213 D\u00fcsseldorf.<\/strong><br \/>\n<em>Eintritt: EUR 10,\u2013\/8,\u2013 (erm.)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>12.06.2018, Di. 19:30 Uhr Esther Kinsky. Hain. 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