{"id":7796,"date":"2025-01-04T15:58:00","date_gmt":"2025-01-04T14:58:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.heinehaus.de\/?p=7796"},"modified":"2025-05-08T18:37:03","modified_gmt":"2025-05-08T16:37:03","slug":"urszula-honek-die-weissen-naechte-suhrkamp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.heinehaus.de\/index.php\/2025\/01\/04\/urszula-honek-die-weissen-naechte-suhrkamp\/","title":{"rendered":"Urszula Honek. Die wei\u00dfen N\u00e4chte."},"content":{"rendered":"\n<p><strong>07.05.2025, Mi., 19:30 Uhr<br>Urszula Honek. Die wei\u00dfen N\u00e4chte<\/strong>. (Suhrkamp)<br>Autorenlesung in der Reihe <em>Literatur der Nachbarn<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.heinehaus.de\/index.php\/2025\/01\/07\/urszula-honek-die-weissen-naechte-suhrkamp\/\">\u00bb\u00bb<\/a><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>In der Kurzgeschichtensammlung, die wie ein Roman mit zarten Verbindungsf\u00e4den verwoben ist, sehnen und tr\u00e4umen, trauern und f\u00fcrchten sich die verschiedenen Charaktere. \u00dcber das Lieben und Hoffen von Menschen, die im Schatten stehen. In einem Dorf am Fu\u00df der Beskiden herrschen Freundschaft, Empathie und Verbundenheit mit allem Lebendigen.<br><strong>Urszula Honek<\/strong> erz\u00e4hlt uns mit aufrichtiger Sorgfalt und Ehrlichkeit eine lokal begrenzte und doch so eindeutig universelle Geschichte von Ruin und Hoffnung: eine Geschichte, in der die Protagonisten nicht verlangen, verstanden zu werden, sondern lediglich gesehen und geh\u00f6rt zu werden. Honek verf\u00fcgt \u00fcber eine ungemein reiche sprachliche Palette an Farben und Registern, um den sehns\u00fcchtigen, traurigen, liebenden Menschen eine Aura zu geben. Eingebettet in die menschenleere, h\u00fcgelige Waldlandschaft mit ihrer Stille und ihrem Licht verleiht sie ihnen eine ganz eigene Transzendenz.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die intensive, traumartige Stimmung des Schauplatzes einzufangen, in dem die \u201ewei\u00dfen N\u00e4chte\u201c als Kulisse f\u00fcr die inneren Reisen der Figuren dienen, ist die besondere Qualit\u00e4t dieses Buches. Es ist eine dunkle, lyrische Erkundung von Menschen, die in einer fl\u00fcchtigen Welt nach Sinn und Zugeh\u00f6rigkeit suchen<\/em>. Jury des International Booker Prize.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Urszula Honek<\/strong> wurde 1987 in Rac\u0142awice\/Beskiden im S\u00fcdosten Polens geboren. Nach mehreren preisgekr\u00f6nten Gedichtb\u00e4nden legt sie mit Die wei\u00dfen N\u00e4chte ihr erstes Prosawerk vor. Das Buch wurde mit zwei renommierten Preisen ausgezeichnet (Conrad-Preis; Ko\u015bcielski-Preis) und stand auf der Longlist des Internationalen Booker Prize 2024.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Renate Schmidgall<\/strong>, geboren am 26.03.1955, arbeitet als freie \u00dcbersetzerin polnischer Literatur. Sie studierte Slawistik und Germanistik in Heidelberg und war anschlie\u00dfend als Bibliothekarin am Deutschen Polen-Institut, Darmstadt besch\u00e4ftigt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Moderation: Renate Schmidgall (\u00dcbersetzerin)<br>Lesung deutscher Text: Rudolf M\u00fcller (Literaturhandlung M\u00fcller &amp; B\u00f6hm)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Veranstaltung ist in deutscher und polnischer Sprache.<br>Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Polnischen Institut D\u00fcsseldorf.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eintritt<\/strong>: EUR 12,-\/8,- (Erm.)<br>Reservierung unter: info@heinehaus.de. Tel.: 0211 200 54 294<br><strong>Ort<\/strong>: Heine Haus Literaturhaus D\u00fcsseldorf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>07.05.2025, Mi., 19:30 Uhr<br \/>\nUrszula Honek. 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