13.06.2019, Do. 19:30 Uhr
Jo Lendle. Euphorie & Wahnsinn im Literaturverlag - Ein Lagebericht.
Verlagsvorstellung in der Reihe Zu Gast im Heine Haus
Hanser ist ein klangvoller Name in der deutschen Verlagsszene. Angesehen gleichermaßen bei Autoren, Buchhändlern und Lesern. 1928 von Carl Hanser gegründet, befindet sich der Verlag bis heute im Besitz der Familie des Gründers. Der Mittelständler Hanser ist einer der wenigen verbliebenen konzernunabhängigen Verlage von Rang und belegt seit Jahren einen Platz unter den 30 größten Verlagen Deutschlands. Jo Lendle, Verleger der Hanser Literaturverlage, spricht im Heine Haus über seine Arbeit in turbulenten Zeiten.
Jo Lendle wurde 1968 geboren und wuchs in Göttingen auf. Er studierte Literatur, Kulturwissenschaften und Philosophie an den Universitäten Hildesheim, Montreal und Leipzig. 1996/97 war er Herausgeber der Literaturzeitschrift Edit. Ab 1997 war er als Lektor am Aufbau des Literaturprogramms im DuMont Buchverlag beteiligt, wo er 2006 Programmleiter und 2010 Verlegerischer Geschäftsführer wurde. Daneben war er als Gastprofessor und Dozent an den Universitäten Leipzig, Hildesheim, München und Biel tätig. Jo Lendle ist seit 2014 Verleger der Hanser Literaturverlage.
Moderation: Christina Schenk (WDR)
Ort: Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf, Bolkerstr. 53, 40213 Düsseldorf.
Eintritt: 5,- EUR
VVK: Müller & Böhm Literaturhandlung im Heine Haus
+++ Am 3. Juni feiern wir den 30. Geburtstag der Literaturhandlung Müller & Böhm im Heine Haus. +++
+++ J.R. Carpenter arbeitet an den Schnittstellen von digitaler und performativer Literatur und Medienarchäologie machen sie zu einer gefragten Künstlerin, die Grenzen, Raum-, Zeit- und Identitätskonzepte verhandelt. Im Heine Haus am 28. Juni eine Lesung und Gespräch über (digitale) Literatur und Kunst +++ 


+++ Annie Ernaux ist in Frankreich eine literarische Legende, hierzulande sind ihre Romane über die Herkunft aus dem Arbeitermilieu gerade erst entdeckt worden. Sie kommt am 21. März ins Heine Haus. +++
+++ Unter dem Eindruck der Anschläge in Paris 2015, hat die dort lebende Schriftstellerin Gila Lustiger ihre Gedanken in einem Essay festgehalten und plädiert für Vernunft und eine vehemente Verteidigung liberaler Werte. Am 10. April im Heine Haus +++