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Esther Kinsky. Heim.Statt. Gedichte.

02.11.2026, Mo., 19:30 Uhr
Esther Kinsky. Heim.Statt. Gedichte.
(Suhrkamp)
Autorenlesung und Gespräch in der Reihe: Neue deutsche Literatur.

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Bilder von Flucht, Vertreibung und Versehrung über die Jahrtausende hinweg, in Historie und Mythos: Eurydike, panisch vor einem ihr nachstellenden Gott fliehend, übersieht die Schlange und stirbt an ihrem Biss. Esther Kinskys Heim.Statt ist ein Zyklus aus sieben mehrstimmigen Langgedichten, verbunden durch kurze Zwischentexte, die wiederkehrende Motive der Gewalt, der Verletzung, des Verstummens zum großen Thema der Flucht bündeln und verdichten. Wie Aufbruch und Verlust immer schon Bestandteil des menschlichen Daseins waren, Anlass zu Hoffnung und Trauma gleichermaßen, dafür findet Esther Kinsky berührende Bilder und eine bezwingende Sprache. Naturgedichte können höchst politisch sein, wie Esther Kinskys formidabler Band Heim.Statt beweist. (Frankfurter Rundschau)

Esther Kinsky wurde in NRW, in Engelskirchen geboren, und lebt jetzt vorwiegend in Norditalien. Für ihr umfangreiches Werk, das Lyrik, Essays und Erzählprosa ebenso umfasst wie Übersetzungen aus dem Polnischen, Russischen und Englischen, wurde sie mit zahlreichen namhaften Preisen ausgezeichnet.

Eintritt: EUR 12,-/8,- (Erm.)
Reservierung unter: info@heinehaus.de. Tel.: 0211 200 54 294
VVK: Müller & Böhm Literaturhandlung im Heine Haus, Bolkerstr. 53, 40213 Düsseldorf (nur bar) oder unter rausgegangen